Entspannt ankommen: Warum dein Neugeborenenshooting bei mir in deinem Tempo stattfindet
Manche Shootings bleiben mir besonders im Herzen. Nicht wegen eines bestimmten Bildes, sondern weil sie mich daran erinnern, warum ich diesen Beruf so liebe. Von einem dieser Shootings möchte ich dir heute erzählen.
Die Vorbereitung auf das Neugeborenenshooting
Vor jedem Neugeborenenshooting bekommen meine Familien eine ausführliche Info-PDF. Darin steht, welche Kleidung gut aussieht, wie warm das Studio ist und was den Tag für euch und euer Baby leichter machen kann. Diese Tipps habe ich in über 13 Jahren und unzähligen Babyshootings gesammelt.
Einer dieser Tipps ist der Schnuller. Manche Babys finden über das Saugen einfach am besten in die Ruhe. Für sie kann ein Schnuller ein kleiner Helfer sein.
Zwei, drei Tage vor dem Termin bekam ich eine Nachricht von einer Mama. Sie schrieb mir, dass sie auf keinen Fall einen Schnuller verwenden möchte, weil sie Sorge hatte, dass das Stillen dann nicht mehr gut klappt. Und sie fragte vorsichtig, ob das Shooting dann überhaupt stattfinden kann.
Ein Tipp ist ein Tipp, keine Pflicht
Natürlich kann es stattfinden! Und ich verstehe die Sorge sehr gut. Gerade in den ersten Wochen ist das Stillen für viele Mamas ein großes Thema. Man liest viel, hört viele Meinungen und möchte alles richtig machen.
Deshalb ist mir wichtig, das ganz klar zu sagen: Alles, was in meiner Info-PDF steht, sind Empfehlungen aus meiner Erfahrung, keine Bedingungen. Ich würde niemals eine Familie zu etwas überreden, das sich für sie nicht richtig anfühlt. Ihr kennt euer Baby. Ihr entscheidet. Und ich richte mich danach.
„Wir kommen später, der Kleine trinkt gerade“
Am Tag des Shootings habe ich alles vorbereitet: das Studio schön warm, die Decken und Outfits bereitgelegt. Kurz vor dem Termin klingelte mein Telefon. „Wir kommen etwas später, der Kleine trinkt gerade noch.“
Etwa eine halbe Stunde später kam die kleine Familie an. Die Mama wirkte angespannt, fast so, als hätte sie Angst, etwas falsch gemacht zu haben.
Hat sie nicht. Ein Baby, das in Ruhe satt getrunken hat, ist das Beste, was einem Neugeborenenshooting passieren kann. Ich habe ihr einfach gesagt, dass das völlig in Ordnung ist und ich mit Verspätungen rechne. Mit einem Neugeborenen ist alles neu, und kein Tag läuft nach Plan. Bei mir musst du nicht pünktlich „funktionieren“. Ich plane bewusst so viel Zeit ein, dass sich niemand stressen muss.
Man konnte richtig sehen, wie ein bisschen Druck von ihren Schultern fiel.

Wenn die Sorge mit ins Studio kommt
Am Anfang des Shootings war die Mama noch sehr unsicher. Sie wollte, dass immer jemand direkt bei ihrem Baby ist. Auch das verstehe ich so gut. Da liegt dein kleines Wunder, gerade ein paar Tage alt, und eine fremde Person kümmert sich darum. Natürlich klopft da das Herz.
Also haben wir es so gemacht: Der Papa hat sich die ganze Zeit zusätzlich zu mir in die Nähe seines Sohnes gesetzt. Ganz nah, ganz selbstverständlich. Und mit jeder Minute wurde die Mama ruhiger. Irgendwann saß sie entspannt auf dem Sofa und hat einfach nur zugeschaut, wie ihr Kleiner schlafend Bild für Bild entstanden ist.
Sicherheit beim Newbornshooting steht für mich an erster Stelle
Zu mir kommst du nicht, um „mal eben ein paar Bilder knipsen“ zu lassen. Ich bin im sicheren Umgang mit Neugeborenen geschult und arbeite mit großer Sorgfalt. Jede Pose, jede Bewegung passiert behutsam und mit dem Wohl deines Babys im Mittelpunkt. Kein Bild der Welt ist es wert, ein Baby einem Risiko auszusetzen.
Und trotzdem gilt: Wenn es dir hilft, dass Mama oder Papa direkt daneben sitzen, dann machen wir das. Dein Baby ist das Wertvollste, was du hast. Es ist ganz natürlich, es beschützen zu wollen. Meine Aufgabe ist es nicht, dir diese Sorge auszureden, sondern dir den Raum zu geben, in dem du dich sicher fühlst.
Mein Wunsch für dich: Entspannt ankommen
Ein Neugeborenenshooting soll für dich keine Prüfung sein, sondern eine kleine Auszeit. Ein Vormittag, an dem du durchatmen, deinen Kaffee trinken und dein Baby in Ruhe stillen darfst, so oft und so lange es braucht.
Denn genau dann entstehen die schönsten Babyfotos: wenn sich die ganze Familie wohlfühlt.
Du erwartest ein Baby oder dein kleiner Schatz ist schon da? Dann schreib mir gerne. Ich nehme mir Zeit für all deine Fragen, ganz ohne Druck, und wir finden gemeinsam heraus, was sich für euch richtig anfühlt.
Deine Julia, Fotografin für Neugeborene, Babybauch- und Familienfotos am Niederrhein (Voerde, Dinslaken und Umgebung)





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